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MELDUNG:
29. Juni 2010
Rüdiger Veit vor Ort
Breite Diskussion mit Schülerschaft der Grünberger Theo-Koch-Schule
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Bernd Bremer, Fachleiter im Bereich Politik an der TKS, begrüßte Veit, ein Podium von
von sechs Schülern stellte Fragen aus vielen Politikbereichen.
Aktuell beschäftige die Schüler die Neuwahl des Bundespräsidenten. Veit sagte, dass er nicht verstehe, warum Horst Köhler aufgehört habe und dass Joachim Gauck für ihn die erste Wahl sei. Richard von Weizsäcker halte er für den besten Bundespräsidenten.
Was man konkret gegen Kinderarmut tun könne, wollte der Schulsprecher wissen. „Bildung muss vom Staat für alle kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Chancengleichheit muss wieder hergestellt. Dafür braucht der Staat mehr Geld, das er durch höhere Einkommenssteuer, Vermögens- und Erbschaftssteuer erzielen kann“, antwortete Veit.
Sorgen bereitet den Grünberger Schülern auch die Finanzkrise. Sie kritisierten Versäumnisse der Großen Koalition und den Einfluss der Lobbyverbände. Einen breiten Raum nahm auch die Frage nach Auslandseinsätzen der Bundeswehr ein. Gefragt nach seiner Position zu diesen Einsätzen antwortete der Politiker: „Im Sudan und in Darfur galt es einen Völkermord zu verhindern. Darüber hinaus stellt sich bis heute die Frage, ob nicht am 4. September 2009 in Afghanistan ein Kriegsverbrechen begangen wurde, bei dem 142 Menschen, überwiegend Zivilisten, durch amerikanische Bomben ums Leben kamen. Alle Gerüchte wurden bis heute nicht deutlich aufgeklärt. Mir fehlt in die aktuelle deutsche Politik deshalb jegliches Vertrauen um sagen zu können: Ich schicke da wieder Soldaten hin.“







